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Review: Mantic Games Kings Of War Riese

Heute nehme ich mir mal den Riesen von Mantic Games vor. Das Modell hatte ich schon länger auf meiner Wunschliste. Die Box kostet 34,99€ laut UVP. Bei den gängigen deutschen Tabletop Shops bekommt man ihn für knapp 30€.

Der Riese kommt in einem schicken Karton daher. Man findet leider weder auf der Vorder noch auf der Rückseite Bilder der alternativen Teile (Kopf, zwei Arme) die enthalten sind.

Ausgepackt bekommt man eine Plastiktüte mit dem Riesen und eine 75mm Eckbase aus Holz.

Die Teile bestehen aus einem PVC Kunststoff und sind scharf gegossen. Das Material wirkt nicht brüchig und riecht auch nicht nach Plastik. Es ist zwar keine GW Qualität aber ich finde es okay. Einzig die teils fiesen Gußgrate stören mich etwas. Aber es hält sich alles in Grenzen.

Die Passgenauigkeit der einzelnen Teile hat mich dafür nicht so überzeugt. Auf den Bildern sieht man deutliche Lücken zwischen den Einzelteilen. Da half auch kein Nachbearbeiten mit dem Messer. Da werde ich wohl noch mit Greenstuff ran müssen.

Ganz schlimm war es bei den Beinen. Die Verbindungsstücke an der Hüfte waren zu lang und ich musste diese mit der Zange abzwicken.

Und hier der (fast) fertig gebaute Riese mit Größenvergleich. Als nächstes werde ich die ganzen Lücken mit Greenstuff füllen und mir Gedanken über die Basegestaltung machen. Ich dachte da an eine alte Ruine durch die der große durch stampft.

Mein Fazit bis jetzt:

für ca 30€ bekommt man einen richtig schönen Riesen, den man locker als Proxy für Age of Sigmar und Warhammer Fantasy benutzen kann. Der Bau ging leicht von der Hand und es war auch keine Beschreibung nötig.
Mir hätten noch mehr Bits zum Individualisieren gefallen. In der Box ist lediglich ein gefesselter Mensch enthalten den man irgendwo hinkleben kann. Abgesehen von dem zweiten Kopf und dem zweiten Armpaar kann man nichts an dem Modell verändern. Aber für den Preis ist das verschmerzbar. Ebenso wie die mangelde Passgenauigkeit.
Alles in allem bin ich mit dem Modell bis jetzt zufrieden. Im zweiten Teil gehts dann ans Lücken füllen, Base gestalten und grundieren.

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